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Drei Wanderrouten für den 1. Mai

Dass ihr auch mal raus kommt aus dem Bamberger Smog, hier drei in der Region gelegenen Routen, die man mit viel Bierdurst unbedingt bewandern sollte.* Was bietet sich da besser an als der 1. Mai, in Franken traditionell Tag der Bierwanderung. Eine Alternative haben wir für alle 1.-Mai-Demo-Traditionalisten aber auch.

Route #1: Hallstadt – Dörfleins – Kemmern – Hallstadt (ca. 9,6 km)
Mit dem Zug geht’s ab nach Hallstadt. Vom Bahnhof aus ist es nicht weit bis zur ersten Rast auf dem Diller-Keller. Anschließend lässt es sich gemütlich weiterwandern, stets den Wald zur linken und den Main zur rechten Hand. Verdursten und verhungern muss auf dieser Strecke mit Sicherheit niemand, denn es folgen Schlag auf Schlag drei weitere Bierkeller – der Rabenhorst, der Wagner-Keller und der Leicht’s Keller – allesamt in der grünen Idylle des fränkischen Maintals gelegen. Über Kemmern geht’s dann wieder nach Hallstadt, wo der Zug nach Bamberg sicherlich schon wartet.

Route #2: Bad Staffelstein – Staffelberg – Vierzehnheiligen – Bad Staffelstein (ca. 14,5 km)
Der Zug bringt einen in Kürze von Bamberg nach Bad Staffelstein. Im Maintal gelegten, ragt der Staffelberg in der Ferne bedrohlicher gen Himmel empor, als er am Ende tatsächlich ist. Bereits am Fuß des Berges –  in Romansthal – wartet neben dem ersten Halt auch schon das erste Bier – kurz vor dem steilsten Teil des Anstiegs. Bewältigt man diesen Kraftakt, so wird man auf dem „Gipfel“ nicht nur mit der besten Bratwurst belohnt – die gibt es hier nämlich zweifelsohne in der „Staffelbergklause -, denn von der schroffen Felsenfront aus bietet sich einem zudem ein schier überwätligender Blick über die Weiten des Maintals – bei gutem Wetter gar bis nach Bamberg. Der „Abstieg“ führt über die gerade mal einen Steinwurf von Vierzehnheiligen entfernte Brauerei „Trunk“ zurück ins Tal und nach Bad Staffelstein.

Der Blick vom Staffelberg über die Weiten des Maintals.

Route #3: Strullendorf – Rossdorf am Forst – Leesten – Strullendorf (ca. 14,6 km)
Ab mit dem Zug nach Strullendorf. Dort angekommen, geht’s vom Bahnhof aus auf den glücklicherweise direkt in Strullendorf gelegenen und nur einen kurzen Fußmarsch entfernten „Schwanenkeller“ –  Brotzeit, Bier und fränkische Gelassenheit garantiert. Wandert man weiter, so findet man unter blühenden Linden und neben einem schmalen Bächlein den urigen „Felsenkeller“, wo traditionell Rossdorfer Lager- und Braunbier ausgeschenkt wird. Über das „Waldstübla in Leesten“ und die „Almrauschhütte“ in Amlingstatt gelangt man dann wieder zurück nach Strullendorf.

Und wer dann doch eher die 1.-Mai-Demo-Traditionen pflegen möchte:

Alternativroute #4: Demo – WIR SIND VIELE. WIR SIND EINS. 
Um 9.30 Uhr vom Bahnhof aus startend, wandert der Demonstrationszug, organisiert vom Bamberger Kreisverband des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), in Richtung Gabelmann, wo dann die Abschlusskundgebung stattfinden wird.

 

*Wir übernehmen keine Haftung für trockene Kehlen. Denn ob die Bierkeller tatsächlich geöffnet haben, solltet ihr vor eurer Wanderung selber überprüfen.

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