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Favourite Songs | Mahoney’s Jukebox

Daniel Daza, spanischer Musiker und DJ, verlässt Bamberg und kehrt zurück in seine Heimat. Am Donnerstags, dem 14. April,  gibt’s ab 22 Uhr im Stilbruch die Abschieds-Fiesta und für euch hat er vorab eine handvoll Lieblingssongs zusammengesammelt, die er euch hiermit um die Ohren wirft. Songs, die seine Zeit in Bamberg geprägt haben und mit denen er euch einen Teil dieser tollen Zeit zurückgeben will. Mahoney’s Jukebox verstummt in Bamberg, aber diese Songs bleiben.

1. Song: Ramona (Album: Aullido Atómico—Asalto al Corral // January 2014)
Trash Rock ’n‘ Roll aus Valencia (Spanien). Ich wette, bei diesem Song könnt ihr von Beginn an die Füße nicht mehr still halten. Dieses Album hat es geschafft, dass ich jeden gottverdammten morgen tanzend und singend aus meiner kleinen Höhle in Bamberg gekrochen bin. Auf diesen Song bin ich zufällig gestoßen. Wie geil ist das, zufällig auf einen so guten Song zu stoßen? Bitte ordentlich aufdrehen!!!!!!!!

Hier geht’s zum Song!

2. Long Journey (Allah-Las—Allah-Las // 2012)
Allah-Las sind eine amerikanische Indie-Garage Rock Band aus Kalifornien. Eine perfekte Mischung aus 60er Jahre Garage und Psychedelic Rock – angereichert mit Pop-Einflüssen –  die einmal  quer durch dein Gehirn reist. Verdammt, du solltest es wagen zu träumen! Groovy und tanzbar…

Anklicken, aufdrehen!

3. I Feel Oh Yeah (Love Sandwich Orchestra – On a mission to rock // 2013)
Eines meiner ersten Konzerte in Bamberg bei „La Fête de la Musique“ am 21. Juni vergangenen Jahres. Die zwei Jungs haben mich komplett umgehauen mit ihrem Lo-Fi-Punk-Rock-Sound. Und darüber hinaus sind sie aus Bamberg. Merken: Immer schön die lokale Musik-Szene unterstützen!!!!!!!!

If you wanna feel oh yeah – hier klicken!

4. Pumped Up Kicks (Foster the people – Torches // 2011)
Ich weiß nicht warum, aber dieser Ohrwurm bringt wunderbare Erinnerungen und Momente zurück, die ich in dieser so lebendigen Stadt erlebt habe. Tausend Dank an all die Bamberger Botschafter. Übrigens: Im Gegensatz zum peppig-fröhlichen Sound, beschreiben die Lyrics die Selbstmordgedanken eines aufgewühlten Jugendlichen.

Einmal gute Erinnerungen, aber ohne Selbstmordgedanken, zum Mitnehmen, bitte!

5. Song: That Summer Feeling (Jonathan Richman – I, Jonathan // 1992)
Jonathan Richman ist amerikanischer Singer-Songwriter, Gitarrist und bekannt als Gründer der Band „The Modern Lovers“, damals in den Siebzigern. In diesem Song besingt er einerseits das Gefühl der Freude, das wir so häufig in unserem Leben verspüren, andererseits thematisiert er, wie sich diese Zeiten der Euphorie, der Glückseligkeit im Hier und Jetzt und in der Zukunft verändern. Ich liebe diesen Song, seit ich ihn das erste mal gehört habe.

Summer Feeling schon im Frühling? Hier bitte.

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Fin de semana, el comienzo de placer!

Wenn sich mit dem Freitag die Woche dem  Ende entgegen neigt, kehren für den Großteil der arbeitenden Bevölkerung Spaß und Freude am Leben zurück. Das, jedenfalls, ist ein uraltes, über unzählige Generationen hinweg überliefertes spanisches Sprichwort (Überschrift: Wochenende, der Beginn des Vergnügens!) und außerdem das Lebensmotto eines jeden, der nicht in der Gastro arbeitet.

Deshalb schmeißen wir am Samstag (20. Februar) die Tische aus dem Fenster, um euch genügend Platz zum Tanzen zu verschaffen. Denn dann legt MAHONEY’S JUKEBOX nach dreimonatiger Pause wieder im Stilbruch auf und beschallt euch mit dem Besten aus Rhythm & Blues, Funk, Soul und Indie(-Pop). Wenn ihr mehr über den spanischen  DJ und Musiker erfahren wollt, dann seid ihr HIER richtig.Daniel Daza Kopie

Und auch am Freitag (19. Februar) gibt’s bei uns ordentlich auf die Ohren. Dann stehen Rock Class das erste Mal unplugged auf unserer Bühne. Dem Motto „No cover just handmade music!“ entsprechend spielt die vierköpfige Band um Frontmann Tim Jäger ausschließlich selbst komponierte Songs, hat sich dem Blues-Rock verschrieben und bringt einen Hauch des Flair der 60-er und 70-er Jahre in den Stilbruch.

Rock Class Unplugged

Hier könnt ihr mal reinhören:

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Vorgestellt | Mahoney’s Jukebox

Ein junger Mann betritt den Stilbruch. Er trägt dunkelbraunes Haar auf dem Kopf, seine Kopfhörer auf den Ohren, eine Gitarre auf dem Rücken und ein breites Grinsen im Gesicht. Er nähert sich der Theke, hinter der ein gutaussehender, großgewachsener Barkeeper mit drahtiger Figur und eckiger Brille gerade rhythmisch einen Piña Colada über seinem Kopf shaked, und fragt: „Darf ich hier meine Musik spielen?“ Es ist Daniel Daza – aka Mahoney’s Jukebox – Spanier, früher unterwegs in Europas Städten, seit einem halben Jahr in Bamberg zuhause. Er sucht einen Ort, an dem er sich musikalisch ausleben kann.

Geboren 1984 in Guadalajara (Spanien), einer Kleinstadt nahe Madrid, aufgewachsen in Jadraque, einem malerischen Dorf im Herzen Spaniens, verbrachte er seine späte Jugend mit dem Skateboard unter den Füßen, dem Bier in der Hand und der Musik im Herzen – immer unterwegs mit seinen Freunden in den Großstädten Spaniens. Bereits in jungen Jahren saß er gebannt vor dem Radio, zeichnete seine Lieblingslieder auf Kassetten auf und merkte schon damals: Die Musik könnte sein Weg sein, sein Tor in die Welt: New Orleans oder Seattle, Südafrika oder Brasilien – egal wo,  er wollte überall hin.

Daniel Daza, am Freitag im Stilbruch

Er spielte auf kleineren Festivals und legte in verschiedenen Clubs auf (London 1001, Pub Henry Chinaskyin Guadalajara, GiganteFestival, Viva La resaka Festival, B-Four in Madrid). Er hatte eine eigene Radioshow bei einem kleinen Sender in Guadalajara, engagierte sich für zahlreiche Musikprojekte und organisierte Konzerte und Festivals. Musik, das war und ist sein Leben.

Sein Lebensmittelpunkt aber verlagerte sich – von Spanien, Guadalajara, nach Deutschland, Bamberg. Die Musik jedoch blieb und ist nach wie vor Essenz seines Lebens. Auch wenn es statt Südafrika Deutschland, statt New Orleans Bamberg geworden ist, die Liebe zur Musik, und vielleicht ebenso die Liebe zum Bier, hat ihn in diese Stadt verschlagen. An genau dieser Stelle wird sich der ein oder andere fragen: „Bier in Bamberg – klar, aber Musik?“ Die Antwort ist: Ja, tatsächlich. Er arbeitet im Musikhaus Thomann in Burgebrach, verbindet so Hobby und Beruf und ist dort für den Vertrieb von Instrumenten in sein Heimatland Spanien zuständig. Nebenbei spielt er als Gitarrist in der Blue Balls Band.

Lange befand er sich nun auf der Suche nach einem passenden Ort, an dem er die Menschen wieder zum Tanzen bringen kann. Den hat er gefunden, bei uns im Stilbruch, wo Daniel Daza am Freitag den 13. als Mahoney’s Jukebox an den Plattenspielern stehen wird. Hier in seinen eigenen Worten, was euch an diesem Abend erwartet:

„As a good jukebox my sessions are full of energy, rock and roll, rhythm and blues,funk, soul or indie pop, but always looking for originality and intention to make the audience dance, always taking the best sort of tunes from all decades. I am a jukebox that doesn´t accept coins, so nobody knows which song would be the next…hehe.“

Wir freuen uns sehr. Kommt in Scharen und begrüßt Mahoney’s Jukebox bei der Premiere im Stilbruch.

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