Vorgestellt | Mahoney’s Jukebox

Ein junger Mann betritt den Stilbruch. Er trägt dunkelbraunes Haar auf dem Kopf, seine Kopfhörer auf den Ohren, eine Gitarre auf dem Rücken und ein breites Grinsen im Gesicht. Er nähert sich der Theke, hinter der ein gutaussehender, großgewachsener Barkeeper mit drahtiger Figur und eckiger Brille gerade rhythmisch einen Piña Colada über seinem Kopf shaked, und fragt: „Darf ich hier meine Musik spielen?“ Es ist Daniel Daza – aka Mahoney’s Jukebox – Spanier, früher unterwegs in Europas Städten, seit einem halben Jahr in Bamberg zuhause. Er sucht einen Ort, an dem er sich musikalisch ausleben kann.

Geboren 1984 in Guadalajara (Spanien), einer Kleinstadt nahe Madrid, aufgewachsen in Jadraque, einem malerischen Dorf im Herzen Spaniens, verbrachte er seine späte Jugend mit dem Skateboard unter den Füßen, dem Bier in der Hand und der Musik im Herzen – immer unterwegs mit seinen Freunden in den Großstädten Spaniens. Bereits in jungen Jahren saß er gebannt vor dem Radio, zeichnete seine Lieblingslieder auf Kassetten auf und merkte schon damals: Die Musik könnte sein Weg sein, sein Tor in die Welt: New Orleans oder Seattle, Südafrika oder Brasilien – egal wo,  er wollte überall hin.

Daniel Daza, am Freitag im Stilbruch

Er spielte auf kleineren Festivals und legte in verschiedenen Clubs auf (London 1001, Pub Henry Chinaskyin Guadalajara, GiganteFestival, Viva La resaka Festival, B-Four in Madrid). Er hatte eine eigene Radioshow bei einem kleinen Sender in Guadalajara, engagierte sich für zahlreiche Musikprojekte und organisierte Konzerte und Festivals. Musik, das war und ist sein Leben.

Sein Lebensmittelpunkt aber verlagerte sich – von Spanien, Guadalajara, nach Deutschland, Bamberg. Die Musik jedoch blieb und ist nach wie vor Essenz seines Lebens. Auch wenn es statt Südafrika Deutschland, statt New Orleans Bamberg geworden ist, die Liebe zur Musik, und vielleicht ebenso die Liebe zum Bier, hat ihn in diese Stadt verschlagen. An genau dieser Stelle wird sich der ein oder andere fragen: „Bier in Bamberg – klar, aber Musik?“ Die Antwort ist: Ja, tatsächlich. Er arbeitet im Musikhaus Thomann in Burgebrach, verbindet so Hobby und Beruf und ist dort für den Vertrieb von Instrumenten in sein Heimatland Spanien zuständig. Nebenbei spielt er als Gitarrist in der Blue Balls Band.

Lange befand er sich nun auf der Suche nach einem passenden Ort, an dem er die Menschen wieder zum Tanzen bringen kann. Den hat er gefunden, bei uns im Stilbruch, wo Daniel Daza am Freitag den 13. als Mahoney’s Jukebox an den Plattenspielern stehen wird. Hier in seinen eigenen Worten, was euch an diesem Abend erwartet:

„As a good jukebox my sessions are full of energy, rock and roll, rhythm and blues,funk, soul or indie pop, but always looking for originality and intention to make the audience dance, always taking the best sort of tunes from all decades. I am a jukebox that doesn´t accept coins, so nobody knows which song would be the next…hehe.“

Wir freuen uns sehr. Kommt in Scharen und begrüßt Mahoney’s Jukebox bei der Premiere im Stilbruch.

lr

 

 

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