Vorgestellt | Simeon Soul Charger

In Deutschland zu Hause, weil…

… am Ende sowieso immer alles anders kommt, als man denkt: Nach einem Konzert in New York trafen die vier Musiker aus Akron, Ohio, einen Deutschen, zufällig Musikmanager, der genug Überzeugungskraft zu besitzen schien, um die Band nach Freising, Oberbayern, zu lotsen. Dort lebten sie auf dessen Bauernhof, rupften Unkraut, zupften auf ihren Gitarrensaiten, schrieben Songs und fassten den Entschluss, von dort ihre Karriere voranzutreiben. Bodenständig halt.

Man könnte meinen, die Band…

…  wäre direkt von der Bühne des Woodstock-Festivals durch die Zeit ins hier und jetzt gereist. Wie die vier Musiker das geschafft haben, verraten sie uns hoffentlich am Donnerstag. Der authentische Look von Sänger Aaron Brooks, Gitarrist Rick Phillips, Drummer Joe Kidd und Bassist Spider Monkey lässt jedenfalls kaum einen anderen Schluss zu.

Ihre Platten…

… sind unbeeinflusst von bayerischer Volksmusik, von Posaune oder Akkordeon. Und das, obwohl die zweite, nach dem 2011 erschienen Debütalbum „Meet Me In The Afterlive“, veröffentlichte Platte „Harmony Square“ in Bauernhofidylle und unter dem strahlenden weiß-blauen Himmel des Freistaats entstand. Ihr dritter und neuester Longplayer „A Trick of Light“, der Elemente der ersten beiden Alben vereint, ist eine Mischung aus traditionell und modern, aus Rock’n’Roll und Indie, aus Jimi Hendrix, System Of A Down, Queen, Babyshambles, Led Zeppelin, The Beatles und Pink Floyd. Unbedingt reinhören.

Auf ihrer Tour sind sie unterwegs…

… in ganz Europa: Tschechien, Polen, Luxemburg, Österreich, der Schweiz, Italien, in Deutschland und natürlich in Bamberg, wo Simeon Soul Charger gerne mal auf ein Bier vorbeischauen, um nebenbei auch den ein oder anderen Song zu spielen. Morgen, 31. März, ab 21.00 Uhr im Stilbruch. Live und unplugged.

lr

(Foto: Christina Rosa)

2 Gedanken zu „Vorgestellt | Simeon Soul Charger

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