Zehn Dinge, die man von der Stilbruch-Belegschaft eher selten hört.

1. „Du suchst das Klo? Natürlich bist du hier richtig, es stehen ja nur Herd, Töpfe und Lebensmittel rum, wie auf jeder gängigen Toilette, also lass laufen!“
– Unsere Gäste verirren sich auf der Suche nach dem Klo gelegentlich in die Küche. Bedauerlicherweise hat das Gesundheitsamt unsere Idee abgelehnt, dort ein Pissoir aufzustellen – jammerschade. Deshalb müssen wir euch leider trotzdem immer auf die Toiletten im Gang hinweisen.

2. „Selbstverständlich stelle ich Ihnen das blumig feinherbe Bouquet eines jeden unserer Biere vor. Kommen Sie, wir setzen uns gemütlich für eine kleine Bierverkostung an einen ruhigen Tisch. Die anderen 100 Gäste können ja auch mal warten.“
– Natürlich beraten wir unsere Gäste, die beim Anblick der angebotenen Biervielfalt ins Schwitzen kommen, sehr gerne. Unser Tipp: Versucht doch mal ein lecker hopfiges Otto aus der Flasche. Aber wir freuen uns auch immer wieder über entscheidungsfreudige Kundschaft.

3. „Guten Abend, werter Herr. Wenn Sie das nächste Mal eine Hundepfeife anstatt Ihrer Finger benutzen, höre und sehe ich Sie sicherlich noch besser und schneller – wuff!“
– Wir lieben unsere vierbeinigen Freunde über alles, wollen aber nicht als solche behandelt werden. Pfeifen nach dem Bar-Personal – ein klares No-Go.

4. „Natürlich möchte ich Ihnen meine Lebensgeschichte erzählen! Alles begann damals am 12. Februar 1989 an einem verschneiten Winterabend in Kreissaal 3 auf Station 2B …“
– Wir sind zwar ziemlich funky und extrovertiert, wollen aber dennoch ein bisschen geheimnisvoll bleiben.

5. „Schön, schau mal dort drüben: ein schlafender Gast. Immerhin einer weniger, den ich bedienen muss. Außerdem liegt das sicher nur an seiner harten Arbeitswoche, da lass ich ihn heute mal hier übernachten.“
– Auch wir werden irgendwann müde. Wenn dann einem Gast aufgrund des hohen Alkoholkonsums die Äuglein zufallen, würden wir uns am liebsten dazulegen, was aber leider nicht geht. Aus Neid verbieten wir deshalb allen Gästen das Schlafen im Gastraum.

6. „Oh, hör mal, mit welch engelsgleichen Stimmen diese jungen Männer dort drüben singen. Die waren vor ihrer Fußballer-Karriere in der A-Klasse sicher bei den Regensburger Domspatzen.“
– Info: Die Uni bietet allen Studieren einen Chor zur freien gesanglichen Entfaltung an. Die Proben finden mittwochs von 18:15-21:00 Uhr im Irmler Musiksaal 00.033 in WE5 statt. Nicht im Stilbruch.

7. „Du möchtest ein Bier, obwohl du dich kaum noch auf den Beinen halten kannst? Läuft!
– Der Gast ist unser höchstes Gut. Deshalb wollen wir natürlich nur, dass er den Heimweg ohne größere Stürze und Blessuren übersteht, damit er so schnell wie möglich wieder zu uns kommen kann.

8. „Selbstverständlich geb ich dir das Geld für die fünf Gläser auch ohne Pfandmarken!“
– So läuft die Sache mit diesem Pfand leider nun mal – nicht.

9. „Drei Piña Colada, zwei Mojito und einen Touchdown? Geht ganz schnell!“
– Ein leckerer Drink braucht bekanntlich seine Zeit.

10. „Die letzte Runde gilt natürlich für alle, nur für dich nicht. Hier, dein Bier!“
– Letzte Runde heißt letzte Runde – meistens.

 

Oh, einer fehlt noch:

„Ich trinke keinen Alkohol!“
– Prost!

lr

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